Vom Restaurant auf die Straße (Genese Pt.4)

Nun wurde es Zeit, geeignete Restaurants für das Theaterprojekt zu finden. Christian Kaiser und ich machten uns auf dem Weg. Wir hatte einige schöne Ideen, mussten aber bald feststellen, dass wir nur die Wahl hatten, die Restaurants zu „überfallen“ oder sie dann aufzusuchen, wenn sonst keine Gäste da wären. Darauf ließen sich die Betreiber ein. Was für den Fotografen Christian eine schöne Aussicht war – schließlich könnte man dann für gute Beleuchtung sorgen und hätte eine freie Blick auf die Szene – war für den Pastor und Darsteller in mir wenig attraktiv. Ich wollte schließlich, dass uns möglichst viele Menschen bei unserer Aufführung zusahen.

Auf dem Heimweg von der Restaurant-Tour schwelgten wir davon, wie einfach es doch wäre, das Ganze unter freiem Himmel stattfinden zu lassen – gutes Licht, überall Leute, keine Restaurantbesitzer, die um ihre Gäste fürchten müssen … wenn wir nur mit gutem Wetter rechnen könnten. Kann man aber im April in Hamburg nur bedingt. Dennoch, als wir den anderen von unseren Ergebnissen erzählten, wurden wir uns bald einig: Wir gehen mit da Vinci auf die Straßen. Irgendwo wird man sich schon unterstellen können. In Passagen ist es doch trocken. Und wenn man uns da hinauswirft? Dann gehen wir zur nächsten. Die Wahl fiel auf den Hamburger Stadtteil Ottensen.

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